Infoanlass «Gebäudesanierung und Heizungsersatz» mit Rekordzahlen

09.03.2026 - Eine Rekordzahl von über 350 Besucher:innen nutzten am Mittwoch, 4. März 2026, die Gelegenheit, sich im Technopark Winterthur über zentrale Fragen zur Sanierung ihres Eigenheims zu informieren. Lokale Fachfirmen sowie Mitglieder von energie bewegt Winterthur präsentierten neue Produkte und Lösungen und standen den Gästen mit praktischen Tipps zur Seite. Ergänzend dazu boten Fachreferate fundierte Einblicke in Themen wie Finanzierung und Fördermöglichkeiten.

Die grosse Resonanz zeigt sich auch in den Teilnehmerzahlen: Mit mehr als 350 Gästen erreichte der Infoanlass «Gebäudesanierung und Heizungsersatz» einen neuen Rekord. Damit verzeichnet die seit Jahren etablierte Veranstaltungsreihe ihre bislang höchste Besucherzahl. Organisiert wurde der Anlass gemeinsam vom Verein energie bewegt winterthur, Stadtwerk Winterthur und dem Technopark Winterthur. Neben den persönlichen Gesprächen mit Fachleuten erhielten die Teilnehmenden in den Referaten einen Überblick über Förderprogramme von Bund, Kanton und Gemeinde.

Ausstellung: Direkter Austausch mit Fachleuten
Zahlreiche Begegnungen und Gespräche prägten die Ausstellung der Fachfirmen im Foyer sowie im Aussenbereich des Technoparks. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und sich aus erster Hand über Lösungen für ihre eigenen Sanierungsprojekte zu informieren.

Auf dem Vorplatz zogen die präsentierten Anlagen und Exponate der ebw-Mitglieder CKW, Heusser Feuer und Keramik sowie Senero viel Aufmerksamkeit auf sich. Im Innenbereich standen weitere Fachunternehmen für Gespräche bereit. Arbatherm, Kobelt Energie GmbH, engitec AG und Jaeggi Gmünder Energietechnik AG stellten ihr Know-how vor und zeigten konkrete Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz auf.

Kompetente Ansprechpartner rund um Gebäudesanierung fanden Interessierte insbesondere bei Erwin Peter Holzbau AG und Kurz Renovations AG. Ob Fragen zu Heizsystemen, Hinweise zur Energieoptimierung oder fundierte Beratung zu baulichen Sanierungsmassnahmen – die Fachfirmen boten ein breites Spektrum an Informationen.

Ergänzt wurde das Ausstellerfeld durch mehrere neue Teilnehmer. Mit dabei waren erstmals die Geothermie-Spezialisten von Eni Bohr Erdsondenbohrungen GmbH, die Heizungsersatzexperten der Thervia AG sowie der Beratungsanbieter Bäschlin Consulting gemeinsam mit den Dämmstoffexperten von AeroPro.

Darüber hinaus boten verschiedene Organisationen zusätzliche Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten. Stadtwerk Winterthur, Energie Genossenschaft Schweiz, die Energiewendegenossenschaft Region Winterthur, die Genossenschaft Wintisolar, MyBluePlanet sowie die Zürcher Kantonalbank standen den Besucherinnen und Besuchern für Fragen zu politischen, finanziellen und marktwirtschaftlichen Themen zur Verfügung.

Stadträtliche Eröffnung und Live-Stream-Räume
Da die Nachfrage nach dem Anlass so gross war wie noch nie zuvor, musste erstmals eine neue Lösung gefunden werden, um die hohe Besucherzahl zu bewältigen. Die Besucherinnen und Besucher wurden deshalb auf drei Räume verteilt. Während die Referierenden im Konferenzsaal präsentierten, wurden die Vorträge mit professioneller Technik live in zwei zusätzliche Räume übertragen.

Nach der Begrüssung durch ebw-Präsident und Technopark-CEO Stève Mérillat eröffnete der Winterthurer Stadtrat und Vorsteher des Departements Technische Betriebe, Stefan Fritschi, die Vortragsreihe offiziell.

Oliver Mathys, Leiter Energieberatung bei Stadtwerk Winterthur, gab anschliessend einen Überblick über die städtischen Dienstleistungen im Bereich Energieberatung. Diese reichen vom Energieportal über lokale Elektrizitätsgemeinschaften bis hin zu einem Ausblick auf die Sanierungspflicht für Elektroheizungen im Kanton Zürich.

Darauf folgte Mijo Janjis, Produktmanager bei Stadtwerk Winterthur. Er stellte den Besucherinnen und Besuchern den kommunalen Energieplan der Stadt Winterthur für die kommenden Jahre vor. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere der Ausbau der Wärmenetze und die Frage, welche Stadtteile in welchen Etappen angeschlossen werden.

Thematisch knüpfte anschliessend Bernard Dubochet, Energieberater bei Stadtwerk Winterthur, an. Er zeigte auf, welche konkreten Unterstützungsangebote die Stadt Winterthur für Sanierungsprojekte bietet, mit welchen Kosten Eigentümerinnen und Eigentümer rechnen müssen und welche Förderinstrumente zur Verfügung stehen.

Einen besonders praxisnahen Einblick gab schliesslich Thomas Giezendanner, Filialleiter der Zürcher Kantonalbank in Winterthur. Er erläuterte, wie die Bank Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer bei Sanierungsprojekten begleitet, und betonte die Bedeutung einer frühzeitigen Planung, um finanzielle Belastungen besser zu verteilen und Fördermöglichkeiten optimal auszuschöpfen. Zudem wurden die steuerlichen Änderungen und die damit einhergehende Anpassung des Eigenmietwertes angesprochen.

Ein gelungener Anlass
Der grosse Andrang machte deutlich, wie hoch das Interesse an Themen wie Gebäudesanierung und Heizungsersatz in der Region ist. Zahlreiche Gespräche, gut besuchte Stände und das rege Interesse der Besucher:innen bestätigten den grossen Bedarf an Information und Austausch.

Für das leibliche Wohl sorgte das Bistro-Team des Technoparks Winterthur, das mit viel Engagement und Freundlichkeit zum gelungenen Anlass beitrug. Ein grosser Dank gilt zudem der Firma Wasinger Media House, die mit ihrer technischen Unterstützung die Live-Übertragung der Referate in die zusätzlichen Räume ermöglicht hat.